Markdown unter Emacs: Eine echte Workflow-Option?

Wozu Markdown?

Der Sinn von Markdown als Auszeichnungssprache besteht in der maximalen Vereinfachung des Editierens leicht lesbarer Texte. Einfache Formatierungsanweisungen werden direkt in den
laufenden Text geschrieben, ohne dass seine Lesbarkeit darunter nennenswert leidet. Veröffentlichungen im Internet – wie dieser Beitrag hier – entsprechen Markdown besonders, weil der verlustfreie Export nach HTML integraler Bestandteil ist. Keine überfrachteten Symbolleisten, keine verschachtelten Menüs, keine endlosen Prozeduren einen Text filigran zu positionieren oder kunterbunt in 1000 Schriftarten zu formatieren: Konzentration auf den Inhalt bei sachlicher und zugleich ansprechender Form nach dem Export in HTML oder auch in andere Formate wie PDF, RTF, Word oder LaTeX. Markdown ist Reduzierung auf die wesentlichen Elemente des Schreibens: Basics zur Hervorhebung von Text (fett, kursiv), Überschriften zur Gliederung eines Dokuments, Absätze, Zitate, Codeblöcke, Fußnoten, schlichte Tabellen, die Einbindung von Links und Grafiken – mehr braucht es meist nicht. Fließtext ohne Schnickschnack schreiben, bei permanenter, vielleicht sogar lernfähiger Rechtschreibprüfung als Luxus, das ist die Königsdisziplin für Markdown-Anwender. Weiterlesen ..


  1. GPN12 = Gulaschprogrammiernacht 2012 in Karlsruhe  ↩