Noch ein Blog?

Warum (noch) ein Blog zum Thema Unternehmensberatung?

Es gibt doch schon so viele und tolle Internetseiten dazu – oder nicht?

Ja – und nein!

An ausreichender Stückzahl mangelt es sicher nicht. Nahezu jede Unternehmensberatung, die etwas auf sich hält, hat sich wohl so eine moderne Visitenkarte zugelegt. Oft sind diese wunderschön designed, mit glücklich ausschauenden, jung-dynamischen Menschen. Professionalität und Erfolg der angebotenen Beratungsleistungen sind allen behauptungsweise gemeinsam. Ganz klar, denn wer wird schon Berater anheuern, die unprofessionell arbeiten und keinen Erfolg haben.

Immerhin, manche Seitenbetreiber bieten ihren Seitenbesuchern scheinbar etwas Mehrwert, indem sie etwas von ihrem Handwerk preisgeben, gewichtige Ratschläge zum Styling von Bankpräsentationen etwa oder tolle Wissensdatenbanken, in der man dann Schlagworte wie Geschäftsidee, Unternehmensführung, Finanzierung oder Neukundengewinnung nachschlagen kann.

Neukundengewinnung! Das interessiert jeden. Also habe ich einmal in so einer „Wissensdatenbank“ nachgeschlagen: Da las ich dann, dass es ohne „Networking“ nicht geht und dass es wohl „Geschmackssache“ sei, ob man sich „sofort an die Telefonakquise macht oder besser zuvor ein E-Mail“ senden sollte, um dann später bei der Telefonakquise einen „Aufhänger“ zu haben. Und: Es sei noch so eine „Geschmackssache“, ob die Telefonakquise durch einen beauftragten Mitarbeiter oder womöglich doch „durch den Chef selbst gemacht“ werden sollte. Sie soll, nach dem Geschmack des Wissensdatenbankbetreibers!

Unter dem Schlagwort „Verkaufsgespräch“ lese ich ein paar Zeilen später, dass selbiges „mit der Begrüßung beginnen“ soll. Das wäre eine „Regel“, die für „alle Gespräche gelten würde“ und die deshalb „beachtet werden sollte“.

Unfassbar dieses Wissen, oder?

Natürlich erhebt meine kleine Internetrecherche keinen Anspruch auf Repräsentativität, obwohl ich zugebe, erstaunt zu sein von diesem zur Schau gestelltem „Fachwissen“.

Doch, wo viel Schatten ist, muss es auch Licht geben. Also: Es werde Licht!

In die­sem Sinne hoffe ich mit mei­nem „Blog”­­­­­­­ für die eine oder andere publi­zis­ti­sche Auf­hel­lung sor­gen zu können. Gern mit jedem zusam­men, der mit Gast­bei­trä­gen hel­fen möchte, die­sem Anlie­gen ­­­ein Stück näher zu kom­men, gern kon­tro­vers und auch ein­mal gegen den Strich bürstend.

ZN01057